Newsletter Ländliche Genossenschaften Ausgabe 11/23

Liebe Mitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie die dritte Ausgabe unseres Newsletters „Ländliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften“.

In diesem Newsletter haben wir das Schwerpunktthema genossenschaftlicher Viehhandel gewählt, dazu geht Thomas Lindt sowohl auf die Branchenstruktur als auch auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung des Viehhandels in 2022 im Detail ein. Außerdem stellen wir Dr. Simone Roscher vier schnelle Fragen, berichten von der vergangenen Fachratssitzung in Heppenheim und haben interessante Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten für Sie aufgetan.


Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Ihr Team Ländliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften

Leicht gemacht, stark geschützt: Erfolgreiche Umsetzung des Hinweisgeberschutzgesetzes durch Ihr Unternehmen

Gesetzlicher Handlungsbedarf: Ab dem 17. Dezember verpflichtet das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) Unternehmen mit mehr als 49 Mitarbeitenden einen internen Meldekanal einzuführen. Da dies gerade für KMUs eine Herausforderung sein kann, möchten wir zu einem für Sie kostenfreien Webinar gemeinsam mit der AWADO Rechtsanwaltsgesellschaft und der EQS Group einladen. Neben Einblicken in die aktuelle Gesetzeslage, werden Experten unserer Verbandsfamilie auf Haftungs- und Risikofaktoren eingehen und praxisnahe Tipps zur Einführung eines Hinweisgebersystems geben.

Melden Sie sich noch heute für unser kostenfreies Webinar am 05. Dezember um 15 Uhr an!

Für mehr Informationen zum Thema lesen Sie gern zusätzlich unseren Newsletterartikel aus dem April zum Thema Hinweisgeberschutzgesetz - Status quo und künftige Vorgaben.

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AWADO Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Dr. A. Dominik Brückel

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

  • 069 6978-3295

Am 12. und 13. Oktober traf sich die Fachvereinigung der landwirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften in Heppenheim im Viniversum der Bergsträßer Winzer eG. Sitzungsleiter und Fachratsvorsitzender Folkert Groenefeld begrüßte als Gäste und Fachexperten des diesjährigen Schwerpunktthemas Personal, Dr. Friedhelm Pfeiffer, den stellvertretenden Leiter des Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte und Sozialversicherungen“ des ZEW und Privatdozenten der Universität Mannheim, sowie Barbara Siwirska und Uwe Tiet vom Genossenschaftsverband.

Es war eine Nachwahl von Mitgliedern für den Ausschuss Sicherungsmaßnahmen genossenschaftlicher Hilfsfonds des DRV notwendig. Einstimmig gewählt wurde Herr Dr. Patrick Staub, Vorstand der Bergsträßer Winzer eG.

Das diesjährige Schwerpunktthema Personal wurde intensiv beleuchtet. Zunächst thematisierte Dr. Friedhelm Pfeiffer vom ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH in Mannheim Arbeitsverhältnisse in bestehenden Strukturen und neue Entwicklungen. Es ging darum wie eine nachhaltig interessante Positionierung als Arbeitgeber aussehen kann, was Arbeitnehmern geboten werden müsste und welche Arbeitszeitmodelle künftig von Seiten der Arbeitnehmer gefordert werden können. Barbara Siwirska zeigte die Veränderungen im Arbeitsmarkt, vor allem aber die Auswirkungen des Wandels vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt auf. So verzeiht der neue Markt weniger Fehler, zielgruppengerechte Stellenanzeigen, transparente Bewerbungsverfahren und schnelle Reaktionen werden essentiell. Nicht weniger relevant sind der Aufbau einer Arbeitgebermarke, die Arbeit mit Social Media und das bessere Verständnis für und von seinen Mitarbeitern. Abschließend wurden die Besonderheiten des Arbeitsrechts thematisiert – v.a. in Bezug auf Arbeitszeiten und Zeiterfassung.

Der nächste Fachratstermin ist für den 29. April 2024 geplant.

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Dr. Simone Roscher

Abteilungsleitung Beratung und Betreuung Genossenschaften II

  • 030 26472-7051

1. Auf einen Blick

Auch im zurückliegenden Geschäftsjahr 2022 herrschten besondere gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für die 24 im Viehhandel aktiven genossenschaftlichen Unternehmen.

Die Anzahl der gehandelten Tiere lag mit 8,3 Mio. um 7 % unter, allerdings wertmäßig mit insgesamt 1,5 Mrd. EUR um knapp 25 % über dem Vorjahresniveau. Das über dem schwachen Vorjahr liegende Preisniveau im Schweine- und Ferkel- aber auch im Zuchtviehgeschäft war bedeutender Treiber dieser Umsatzentwicklung.

Der durchschnittliche, wertmäßige Umsatz entwickelte sich in den einzelnen Regionen unterschiedlich; insgesamt lag er mit 61 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau.

Die im beschriebenen Geschäftsbereich erfassten Betriebe beschäftigen insgesamt rund 790 Mitarbeiter. In den Viehvermarktungs- und Zuchtgenossenschaften sind knapp 57.000 Mitglieder gemeinschaftlich organisiert.

2. Branchenstruktur

Nachdem die Corona-Pandemie die globale Marktlage in den letzten Jahren stark beeinflusst hat, determiniert in 2022 der Überfallkrieg Russlands in der Ukraine in vielen Wirtschaftsbranchen die Handlungsoptionen. Auch in der Ernährungs- und Fleischwirtschaft führte der Überfall zu großen geopolitischen Unsicherheiten, verbunden mit Versorgungsängsten und einer enormen Preisdynamik auf den (inter-)nationalen Rohstoff-/ Energie- und Lebensmittelmärkten. Einhergehend damit belasteten weitere Folgen und Herausforderungen, wie z.B. die Leitzinserhöhung, Lieferkettenprobleme und Materialengpässen, bei gleichzeitig steigenden Rohstoffpreisen, die Geschäftsentwicklung der Unternehmen.

Für die landwirtschaftlichen Schlacht-/Nutzvieherzeuger und -vermarkter erschwerten - zusätzlich zu den seit längerem bestehenden gesellschaftlichen und politischen Ansprüchen, Notwendigkeiten und Unsicherheiten - vor allem die sanktionsbedingte Preisexplosion auf den Energiemärkten die wirtschaftliche Lage und Entwicklungsaussichten der Betriebe. Deutliche Preissteigerungen im Nahrungs- und Futtermittelsektor bedingten enorm höhere Futtermittelkosten, vor allem auch eine zurückhaltende und rückläufige Nachfrage nach Fleischprodukten. Zudem gestalten sich auch die weiteren Perspektiven der deutschen Fleischwirtschaft im Jahr 2022 durch agrarpolitisch handlungsunfähige Entscheidungsträger weder praxistauglich noch lösungsorientiert.

Entsprechend spiegelt sich das beschriebene Umfeld in den Angaben über anhaltend sinkende gewerbliche Schlachtungen wider. Seit dem Rekordjahr 2016 - mit 8,3 Mio. t - vermindert sich die erzeugte Fleischmenge stetig; bisher allerdings nie so stark wie im KJ 2022 (-8,1 % oder 0,6 Mio. t auf 7 Mio. t).

Insgesamt wurden in den Schlachtbetrieben 51,2 Mio. (-8,9 %) Großtiere geschlachtet. Besonders bei Schweinen (-9,2 %) und Rindern (-7,8 %; davon Kühe -10,1 %) gingen die Schlachtungen zurück.

Nach den bereits zum Jahresbeginn 2023 vorgenommenen Vorschätzungen des Verbandes der Landwirtschaftskammern profitieren die verschiedenen Betriebsformen im Wirtschaftsjahr 2022/23 in unterschiedlichem Ausmaß: Für die Veredlungswirtschaft, kann den Schätzungen zufolge, angesichts sinkender Viehzahlen eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwartet werden, da die Angebotsverknappung Marktimpulse mit höheren Marktnotierungen bringen sollte. Rückblickend betrachtet ist dies, insbesondere bezogen auf die der Schlachtschweine, entsprechend eingetroffen.

Die Stimmungslage der deutschen Landwirtschaft bewerten die LandwirtInnen - nach dem zuletzt veröffentlichten DBV-Konjunkturbarometer Agrar (01/ 2023) - mit 14,9 Indexpunkten gegenüber der vorangegangenen Befragung mit 8,4 besser. Alle Betriebsformen schätzen die aktuelle wirtschaftliche Lage zum Jahreswechsel besser ein als noch im Herbst 2022. Die Zukunftserwartungen bleiben hingegen weiter recht verhalten und haben sich bei den Landwirten im Jahresvergleich v.a. im Norden und Osten verschlechtert.

In Deutschland sinken die Rinderbestände seit 2014 kontinuierlich. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verringerte sich die Zahl der gehaltenen Rinder zum Vorjahreswert auf 11 Mio. Tiere und die Zahl der Milchkühe auf 3,8 Mio. Tiere. Die Zahl der Milchkuhhalter verminderte sich auf bundesweit noch 52.895 Betriebe. Die Anzahl der Milchkühe je Halter erhöhte sich auf 72 Milchkühe/Betrieb und stellt sich regional sehr unterschiedlich dar:

Der Schweinebestand in Deutschland ist mit 21,4 Mio. Tieren verglichen zum Vorjahreswert (03.11.21) weiter deutlich um 10,1 % weiter zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der schweinehaltenden Betriebe mit noch 16.900 Betrieben um ebenfalls über 10 % weiter stark rückläufig.

Zum Stichtag 3. Mai 2023 verminderte sich der Schweinebestand ggü. dem Stichtag 03.11.2022 um weitere 7,3 % und auch die Zahl der schweinehaltenden Betriebe sank zum betrachteten Stichtag um 6 %. Die Zahl der gehaltenen Rinder blieb insgesamt zur Maizählung konstant; allerdings reduzierte sich sowohl die Zahl der Milchkühe (-0,9 %) weiter. Seit 2013 sank die Zahl der Milchviehbetrieben um 36,2 %.

Diese Entwicklung verdeutlicht auch, dass auf der Grundlage der bestehenden Rahmenbedingungen in der Veredlungswirtschaft die kleineren Betriebe ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder neue Vermarktungswege einschlagen werden. Die Zahl der kosten- und produktionsoptimierten landwirtschaftlichen Betriebe mit entsprechenden Erwartungen an das Leistungsportfolio ihres wirtschaftlichen Umfelds steigt und wird weiter zunehmen. Nach Angaben der BLE hat sich in 2022 der Fleischverbrauch pro Kopf um 7 % auf 52 kg verringert.

Entsprechend der beschriebenen Entwicklung positionieren sich auch die Schlachtunternehmen in einem rückläufigen Schlachtmarkt neu. So vermittelt auch das „ISN-Schlachthofrankings 2022“ erste erfolgte Konsolidierungsschritte in der Schlachtbranche. Neben der Zahl der in Deutschland geschlachteten Schweine nahm auch die Zahl der Schlachtstandorte ab. Besonders auffällige Rückgänge gab es in Niedersachsen, wo im vergangenen Jahr etwa 1,8 Mio. Schweine weniger als 2021 geschlachtet wurden. Aber auch in Nordrhein-Westfalen gingen die Schlachtungen von 17,1 Mio. auf 16,1 Mio. Tiere zurück.

Die zehn größten Schweineschlachtbetriebe mussten nach Auskunft der ISN in 2022 zum Teil erhebliche Rückgänge bei den Schlachtungen hinnehmen, wobei das Minus in der Summe nur 8,2 % betrug. Da die kleineren Schlachtstätten insgesamt einen höheren Rückgang von 13,4 % verzeichneten, ergab sich insgesamt eine Abnahme der Schlachtungen um 9,2 %, womit der Anteil der größten 10 Betriebe am Gesamtmarkt um 0,9 %-Punkte weiter zunahm.

Bei gestiegenen Energie-, Transport-, Verpackungs- und Personalkosten sowie einer knapperen Verfügbarkeit von Schlachttieren und einer rückläufigen Fleischnachfrage ergibt sich auch für den Schlachthofsektor anhaltender Transformationsbedarf. Die frühzeitige und adäquate Einbindung der Handelsgenossenschaften in entsprechende Rohstofflieferketten ist damit sehr bedeutsam.

Auch die genossenschaftlichen Unternehmen im Zuchtviehgeschäft reagieren auf die Dynamik und Ansprüche der Märkte; dabei stellen sie die Kooperation als Vehikel und Mehrwert ihrer Arbeit zielführend weiter in den Vordergrund. Rückläufige Besamungszahlen oder auch eine anhaltend emotional geführte Debatte über Tierhaltung oder Tiertransporte in Drittländer, insbesondere aber der deutliche Trend zu größeren, leistungsorientierteren Unternehmenseinheiten in der Milchviehwirtschaft, sind Gründe des Strukturwandels und der Neujustierung der mitgliedsstarken Zuchtgesellschaften. Sie verfolgen mit gebündelten Kräften das Ziel, Synergieeffekte - z.B. in Zuchtprogrammen und im Spermaaustausch auf der Basis eines breiten Rassespektrums anzubieten, oder in gemeinsamer Forschung und Entwicklung den genetischen Fortschritt zu erweitern und damit die Wertschöpfung ihrer landwirtschaftlichen Mitglieder, die sich in der Milch- und Fleischzucht engagieren, weiter zu stärken.

3. Ergebnisse des genossenschaftlichen Viehhandels im Kalenderjahr 2022

Insgesamt kommen 80 % der Tiere und knapp 70 % der Erlöse aus dem Geschäft der Viehvermarktungs- und Erzeugergemeinschaften. Die folgende Übersicht zeigt die Struktur des genossenschaftlichen Viehhandels:


Anzahl Tiere in Tausend € in Mio.
VVG / EZG 16 6.600 1.006
RWG / Beteilig. 4 1.566 308
Zucht 4 142 142
Gesamt 24 8.308 1.456

Im Schlachtviehhandel verminderte sich die Tierzahl um 3 %. Die rückläufigen Zahlen des Schlachtschweine- und Ferkelgeschäftes haben ihre Ursachen in mangelnder politischer Planungssicherheit und geringer wirtschaftlicher Stabilität und schwachen Marktaussichten. Bei Schlachtrindern konnte dank des stabilen Preisniveaus ein Anstieg der Umsatzerlöse verzeichnet werden. Weiterhin bremsten die steigenden Milchpreise die Abgabebereitschaft der Landwirte. Mit der Eskalation des Ukrainekrieges ergaben sich allerdings neue Marktdimensionen, weil neben deutlich höheren Erzeugerpreisen auch massiv gestiegene Kosten für Futter und Energie die Wirtschaftlichkeit vieler Erzeuger- und Vermarktungsbetriebe mit weiteren Unsicherheiten konfrontierte. Eine verhaltene Einstallungsbereitschaft war eine der Folgen.

Die Umsatzerlöse im gesamten Zuchtnutzviehgeschäft lagen mit knapp 400 Mio. EUR um 7 % über dem Vorjahresniveau. Die Hälfte der Nutzvieherlöse entfällt auf das Ferkelgeschäft. Im zurückliegenden Jahr konnten die wesentlich zur Mitgliederbindung und Meinungs-/Marktbildung beitragenden öffentlichen Tierleistungsschauen und –auktionen im Kuh- und Zuchtbullenhandel wieder vermehrt stattfinden.

Als Konsequenz aus den anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen gepaart mit wenig politischer Bereitschaft zur praxistauglichen und wirtschaftlich stabilen Veränderungen lässt die Sauenhaltung derzeit keine Perspektive erkennen (-20 % vermarkteter Sauen, -13 % gehandelter Ferkel). In Niedersachsen und Schleswig-Holstein verminderte sich die Zahl der genossenschaftlich erfassten Tiere insgesamt um 6 %, deren Umsatzerlöse stiegen um 26 %. In Hessen verminderte sich auf der Grundlage eines deutlich kleineren Handelsvolumens und anderer Strukturverhältnisse die erfasste Tierzahl im Schlachtbereich um 35 % und im Nutzviehbereich um 37 %, wobei sich die Erlöse insgesamt um -4 % reduzierten. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen erhöhten sich - bei rückläufiger Tierzahl die Umsatzerlöse um 22 %. auf 210 Mio. EUR.

Der durchschnittliche Umsatzerlös der Viehvermarktungs- (inkl. Zucht-) Genossenschaften betrug 57 Mio. EUR und der Raiffeisen- Warengenossenschaften mit Viehgeschäft bzw. der ihr angeschlossenen Viehhandelsgesellschaften 77 Mio. EUR. Insgesamt lag der Durchschnittsumsatz einer viehvermarktenden Genossenschaft mit 61 Mio. EUR um 24 % über dem Vorjahresniveau.

Viehumsatz je Genossenschaft Genossenschaft Viehumsatz Durchschnitt je Genossenschaft
Anzahl T EUR % T EUR
>100 Mio. € 4 990.567 68 247.642
60-100 Mio. € 2 191.418 13 95.709
20-60 Mio. € 5 202.501 14 40.500
10-20 Mio. € 4 56.323 4 14.081
<10 Mio. € 9 15.429 1 1.714
Gesamt 24 1.456.238 100 60.677

4. Fazit

Die wirtschaftliche Entwicklung der im genossenschaftlichen Viehhandelsgeschäft engagierten Unternehmen kann noch zufriedenstellen. Die gehandelte Tierzahl verminderte sich um 7 %. Eine vor allem von hohen Energiekosten und der Versorgungsunsicherheit getriebene Inflation bedingte eine Umsatzerlössteigerung um rd. 25 %. Auch landwirtschaftliche Erzeuger und ihre Vermarktungskooperationen benötigen in einer Marktwirtschaft wirtschaftlich tragfähige Fundamente. So muss sich z.B. auch die Forderung nach mehr „Tierwohl“ im kongruenten Handeln des Verbrauchers und somit konkret in seinem Forderungs- und Kaufverhalten widerspiegeln. Systemrelevante Versorgungsbereiche brauchen zukünftig dringend mehr Alternativen als die nicht mehr reversible Betriebsaufgabe oder die erst im Nachgang - und damit zu spät bedauerte - Abwanderung von Lebensmittelerzeugern.

Gemeinsam mit dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV) in Berlin setzen wir uns stetig für die Sicherung praxistauglicher und verlässlicher Vermarktungswege in Deutschland bei den politischen Entscheidungsträgern ein und stärken den Dialog zwischen der Praxis und der Politik.

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Thomas Lindt

Betreuung und Beratung landwirtschaftliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften

  • 0511 9574-5280

Wir freuen uns, dass Dr. Simone Roscher mit Wirkung zum 01. August 2023 die Abteilungsleitung Beratung und Betreuung Genossenschaften II in Hannover und die Verantwortung für die Fachvereinigung Landwirtschaftliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften übernommen hat. Dr. Roscher tritt damit die Nachfolge von Rechtsanwalt Uwe Tiet an, der mit der neu geschaffenen Position „Seniorreferent Recht“ als Stabstelle des Bereichs Beratung und Betreuung Genossenschaften betraut wird.

Dr. Simone Roscher (Jahrgang 1984) ist studierte Agrarwissenschaftlerin und ist seit 2016 für den Genossenschaftsverband als Agrarberaterin am Standort Berlin tätig. Sie beschreibt sich selbst als lebensfroh, motiviert und sportlich. Bis zu ihrem Wechsel in die Abteilungsleitung leitete Simone Roscher die Projektgruppe „Initiative Agrar(-genossenschaften)“ und ist Absolventin unseres internen Führungskräfte-Nachwuchsprogramms.

Kontaktdaten:
Dr. Simone Roscher,
Telefon: 030 26472705,
E-Mail:

Rechtsanwalt Uwe Tiet ist zudem ausgebildeter Landwirt. Der Potsdamer ist 57 Jahre jung, verheiratet und hat 2 Kinder. Er ist seit 2019 Abteilungsleiter im Genossenschaftsverband und wird künftig wird den Bereich Beratung & Betreuung Genossenschaften in Fragen zum Gesellschafts-, Agrar- und Genossenschaftsrecht unterstützen. Er wird sich in der Schulung von Gremienmitgliedern engagieren und steht weiterhin allen Genossenschaften als Ansprechpartner, insbesondere bei der Beratung von Strategie- und Entscheidungsprozessen, zur Verfügung.

Kontaktdaten:
RA Uwe Tiet,
Telefon: 0341909881935,
E-Mail:

Beginnend mit diesem Newsletter stellt das Team Personalmanagement bestehend aus Barbara Siwirska, Victoria Dieckmann, Katrin Wacker-Fester, Dietlind Dellbrügge, Johannes Ries und Oliver Gaede die wichtigen Aspekte bei der Personalfindung – und Bindung vor.

Der Fachkräftemangel ist eine existenzielle Herausforderung für die Genossenschaften. Es gibt nicht nur einen Fachkräfte-, sondern einen grundlegenden Arbeitskräftemangel. Selbst bei sich abschwächender Konjunktur fehlen geeignete und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Statistik ist hier eindeutig: Jede zweite Person in Deutschland ist heute älter als 45 Jahre, jede fünfte Person ist sogar älter als 66 Jahre. Die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1970, die sogenannte Babyboomer-Generation, scheiden nach und nach aus dem Erwerbsleben aus. In den nächsten 15 Jahren verschwinden aus diesem Grund allein 13 Millionen Arbeitskräfte vom Arbeitsmarkt, das sind etwa 30% aller Erwerbstätigen!
Bis 2026 werden laut Aussage der Bundesregierung voraussichtlich 240.000 Fachkräfte fehlen. Am stärksten betroffen ist die Dienstleistungsbranche mit 54,2%.

Eine schwierige Ausgangslage, um eine Stelle neu- oder nachzubesetzen.

Die Schwierigkeiten neue Mitarbeitende zu finden, bekam auch die Agrarproduktivgenossenschaft Abbendorf zu spüren. So wandte sich die Genossenschaft aus dem Nordwesten Brandenburgs, die rund 3.000 ha bewirtschaftet und neben der Produktion von Marktfrüchten Mutterkühe hält, an die Verbandsfamilie mit dem Ziel, die ausgeschriebene Stelle Mitarbeiter Lohn- und Finanzbuchhaltung (m/w/d) zu besetzen. Nach drei Monaten konnte eine geeignete Kandidatin gefunden werden. Das Vorstellungsgespräch mit Dirk Glaeser, dem Vorstandsvorsitzenden der Agrargenossenschaft fand Ende August statt und schon zum September begann die Zusammenarbeit.

An dieser Stelle möchten wir der Agrarproduktivgenossenschaft Abbendorf und der neuen Kollegin einen guten Start und alles Gute für die zukünftige Zusammenarbeit wünschen.

Wie war der Weg zum Erfolg? Zum 01. Mai 2023 wurde eine Stellenausschreibung für die vakante Stelle geschaltet. Dabei wurde die Einstiegshürde für Bewerber und Bewerberinnen sehr niedrig gehalten, die möglichen Kandidaten können sich unkompliziert online auf die vakante Stelle bewerben.

Die Stellenausschreibung erstellt das Beraterteam gemeinsam mit der Genossenschaft. Diese wird dann, entsprechend an alle relevanten Kanäle angepasst. Branchenspezifischen Karriereportale, wie Karrero oder Agrajo spielen dabei eine entscheidende Rolle, aber auch darüber hinaus werden zahlreiche verschiedene Online-Kanäle genutzt.

Ohne aktive Ansprache potentieller Bewerber und Bewerberinnen über die sozialen Medien werden allerdings immer weniger Bewerber gefunden. So ist das Personalteam beispielsweise allein bei Facebook in über 400 Gruppen vertreten und kann dort sehr fachspezifisch, regional, überregional oder international geeignete Kandidatinnen und Kandidaten rekrutieren.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne Frau Barbara Siwirska oder Herrn Johannes Ries oder besuchen Sie die folgende Seite. Die aktuellen Stellenangebote der Mandanten können Sie hier einsehen.

Im nächsten Newsletter erklären wir Ihnen warum „Employer Branding“ wichtig ist und wie die Arbeitgebermarke dazu beträgt, motivierte Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

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Barbara Siwirska

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Beratung und Betreuung Genossenschaften

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Mediation vs. Genossenschaft

In der letzten Ausgabe haben wir die These aufgestellt, dass sich die Prinzipien der Mediation und die genossenschaftlichen Prinzipien sehr ähneln. Gewagt? Möglich! Aber nicht unmöglich. Wir zeigen es Ihnen!

Zunächst wieder etwas Theorie…

Die Prinzipien der Mediation

Es gibt insgesamt fünf Grundprinzipien, die sich aus dem Mediationsgesetz ergeben. (Ja, es gibt ein eigenes Mediationsgesetz! ;-)):

Was steckt dahinter?

Freiwilligkeit: Grundsätzlich nehmen alle Parteien freiwillig an der Mediation teil. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Mediation jederzeit abgebrochen werden kann. Das Prinzip der Freiwilligkeit gilt übrigens auch für den Mediator selbst.

Eigenverantwortung: Die Parteien sind für die Lösungsfindung und das Ergebnis selbst verantwortlich. Der Mediator unterstützt lediglich bei der Suche. Mal ehrlich, wer kennt die Gegebenheiten vor Ort besser als Sie selbst?

Vertraulichkeit: Es werden keine Details der Mediation an Dritte gegeben – weder durch die Konfliktparteien, noch durch den Mediator. In diesem Sinne: Ohne Worte. (Alternativer Text: Klar, sonst können wir uns das auch alles sparen.)

Informiertheit: Alle Parteien werden gleichermaßen informiert. Konfliktrelevante Informationen werden offengelegt. Natürlich nur gegenüber den Beteiligten – wegen der Vertraulichkeit.

Neutralität: Der Mediator ist jeder Partei gleichermaßen verpflichtet. Es ist dem Mediator also egal, ob Sie dieselben Hobbies mit ihm teilen oder gleiche Vorlieben haben. Sie werden nicht anders behandelt als Ihre Gegenpartei.

Genossenschaftliche Prinzipien vs. Mediationsprinzipien

Und? Kam Ihnen das ein oder andere Prinzip bekannt vor? Das ist auch kein Wunder, wenn man mal die Prinzipien gegenüberstellt, kann man eine gewisse Ähnlichkeit ableiten.

Kritikern ist bestimmt direkt aufgefallen, dass zwei Prinzipien fehlen: Informiertheit und Vertraulichkeit. Aber seien wir mal ehrlich. Sollten das nicht Grundsätze des Zusammenarbeitens sein und damit selbstverständlich, unabhängig von Mediation oder Genossenschaftswesen?

Unser Fazit: Das Verfahren der Mediation ist für Genossenschaften wie gemacht, da die Funktionslogik sehr ähnlich ist. Den Einsatzmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt: präventiv oder kurativ, bei kleinen Konflikten oder größeren, für zwei Parteien oder mehrere. Haben Sie Bedarfe? Unser Expertenteam der Mediation ist für Sie da.

Jetzt haben wir über Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Eigenverantwortung gesprochen, was macht denn dann der Mediator noch, wenn sowieso alles in Ihrer Hand liegt? Berechtigte Frage! Mehr dazu erfahren Sie in der nächsten Ausgabe!

Sie haben ein persönliches Anliegen? Melden Sie sich bei uns.

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Stefanie Herfort

Beratung und Betreuung Genossenschaften
insb. Schülergenossenschaften
Master of Mediation (MM)

  • 0211 16091-4679

Was machen Sie beim Genossenschaftsverband?

Ich bin seit Februar 2016 beim Verband. Nach 7 Jahren in der Betreuung und Beratung Region I (Berlin/Schwerin) habe ich im August die Abteilungsleitung in der Region II (Hannover/Leipzig) übernommen.

Welche Schwerpunkte betreuen Sie beim Verband?

Bis zum Wechsel auf die Position der Abteilungsleitung habe ich mich betriebswirtschaftlichen Fragestellungen, der Energieeffizienzberatung, strategischen Fragen rund um die Genossenschaft und den Neugründungen von Genossenschaften gewidmet.

Die Beratung, vor allem zu betriebswirtschaftlichen Fragen und die Energieeffizienzberatung haben mir immer sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass ich mich auch in Zukunft diversen Beratungsthemen widmen kann. Denn nichts ist schöner als das Lob unserer Mitglieder/ Kunden: „Frau Roscher wir sind froh, dass wir Sie haben.“

Aktuell finde ich mich in meine neue Rolle ein und freue mich über die positiven Reaktionen und die Unterstützung auf allen Ebenen.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Ich bin eine Frühaufsteherin und versuche vor der Arbeit entweder joggen zu gehen oder zum Pferd zu fahren. Zweites gelingt mir derzeit eher nicht.

In meinen ersten 3,5 Monaten durfte ich bereits den Fachrat der Fachvereinigung der landwirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften vorbereiten und begleiten. Weiterhin habe ich bereits einige Genossenschaften der Fachvereinigung besucht und freue mich auf weitere interessante Gespräche.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Neben der Arbeit halten mich meine zwei Kinder (8 und 11 Jahre alt), die neu eingezogenen zwei Katzen, meine Hühner und mein Pferd in Bewegung. Ich bin gerne an der frischen Luft, ob beim Sport oder bei der Gartenarbeit. Zudem spiele gerne Gesellschaftsspiele mit Familie und Freunden.

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Dr. Simone Roscher

Abteilungsleitung Beratung und Betreuung Genossenschaften II

  • 030 26472-7051

Webinar: Leicht gemacht, stark geschützt: Erfolgreiche Umsetzung des Hinweisgeberschutzgesetzes durch Ihr Unternehmen
- Termin am 05. Dezember um 15 Uhr

Weitere Details und die Anmeldung finden Sie hier. Dies ist ein Angebot von Genossenschaftsverband, AWADO Rechtsanwaltsgesellschaft und EQS Group.


Online: Gesetzlich vorgeschriebene Fortbildung - § 11 ChemVerbotsV

- nächster Termin 23.01.2024

Weitere Details und die Anmeldung finden Sie hier.

Landwirtschaft in schwierigem Fahrwasser - Kreditsicherung bei landwirtschaftlichen Kunden
– nächster Termin am 07. März 2024
Weitere Details und die Anmeldung finden Sie hier.

Im kommenden Frühjahr stehen die GenoConnect Vortrags- und Aussprachetage der Raiffeisen-Warengenossenschaften und Viehvermarktungsgenossenschaften sowie der Molkerei- und Meiereigenossenschaften an. Merken Sie sich die folgenden Daten gerne schon einmal vor:

Raiffeisen-Waren und Viehvermarktungsgenossenschaften:

27.02. – 28.02.2024 Geschäftsführer und geschäftsführende Vorstände

29.02. – 01.03.2024 Ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte

Molkerei- und Meiereigenossenschaften:

07. – 08.02.2024 Geschäftsführer und geschäftsführende Vorstände

14. – 15.02.2024 Ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte

Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung 2023

Der neue Agrarpolitische Bericht 2023 wurde gebilligt.

Die Bundesregierung ist dazu verpflichtet, alle vier Jahre einen Agrarpolitischen Bericht anzufertigen und dem Deutschen Bundestag vorzulegen. Dieser Bericht dient der Standortbestimmung der deutschen Landwirtschaft, informiert über die Lage der Branche und der ländlichen Räume und greift aktuelle Entwicklungen auf. Auch bietet der Bericht spannende Zahlen und Daten, wie etwa, dass die Bruttowertschöpfung von Landwirtschaft und vor- sowie nachgelagerten Bereichen im Jahr 2020 bei etwa 218 Milliarden Euro lieferte.

Hier finden Sie den ganzen Bericht.

Laufzeitverlängerung beim Glyphosat-Einsatz

Der Berufungsausschuss der EU hat am 16. November über die Zukunft des Pflanzenschutzmittels abgestimmt. Es wurde keine qualifizierte Mehrheit erreicht.

Die EU-Kommission hat im September eine Verlängerung der Glyphosatzulassung vorgeschlagen. In neuesten EFSA-Studien wurde zuletzt ermittelt, dass der Gebrauch von Glyphosat keine Gesundheitsrisiken darstelle. Der verantwortliche Fachausschuss der EU-Kommission für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel hat über die Verlängerung am 13.10.23 abgestimmt, ein eindeutiges Votum blieb allerdings aus. Somit wurde der Verordnungsvorschlag an den Berufungsausschuss übergeben und dort am 16.11.213 zur Abstimmung gebracht. Auch dort konnte keine qualifizierte Mehrheit erzielt werden.

Nun wird der Verordnungsvorschlag erneut der Kommission präsentiert und dort zur Entscheidung gebracht. Die EU-Kommission kündigte bereits nach der Abstimmung des Berufungsausschusses an, dem eigens vorgebrachten Vorschlag zustimmen zu wollen und die Glyphosatzulassung um weitere 10 Jahre zu verlängern. Die derzeit geltende Zulassung läuft bis zum 15. Dezember 2023.


Gutes aus deutscher Landwirtschaft

Am 15.11.2023 wurde eine Branchenvereinbarung zur Einführung des Herkunfszeichens Deutschland vereinbart.

Lebensmitteleinzelhandel und Produzenten haben sich in Berlin in einer Branchenvereinbarung zu der Kennzeichnung von Lebensmitteln verpflichtet, die vollständig in Deutschland produziert, verarbeitet und verpackt wurden. Starten soll das Projekt im Januar 2024. Unterzeichnet haben ALDI Nord, ALDI SÜD, EDEKA, die REWE Group sowie die Schwarz Gruppe mit Lidl und Kaufland. Der Verbraucher soll so unkompliziert erkennen können, welche Lebensmittel in Deutschland hergestellt wurden. LEH und Hersteller können sich freiwillig zur Teilnahme verpflichten. Die erforderlichen Kriterien zur Teilname sollen durch QS und KAT überwacht werden.
Alle Details finden Sie hier.


SUR-Verordnung abgelehnt

Das EU-Parlament hat über die Pflanzenschutzverordnung entschieden.

Der EU-Kommissionsentwurf einer neuen Verordnung zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, der SUR (Sustainable Use Regulation) wurde am Mittwoch, den 22.11.23 im EU-Parlament zur Abstimmung gebracht. Zuvor hatte sich der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments mit einer knappen Mehrheit für den Vorschlag ausgesprochen.

Die Abgeordneten haben den Gesetzgebungsvorschlag in der ersten Lesung nach zahlreichen Anpassungen und Änderungen mehrheitlich abgelehnt. Die von Sarah Wiener, der Berichterstatterin zum Thema SUR im Umweltausschuss, eingebrachte Zurückweisung wurde weiterhin mehrheitlich abgelehnt, das Gesetzgebungsverfahren ist damit formell beendet.

Die mit der SUR eingebrachten Vorschläge hätten erhebliche Auswirkungen für die Landwirtschaft bedeutet, neben der Verringerung der Pflanzenschutzmittel um 50 % und einem Verbot für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in empfindlichen Gebieten, wären vor allem Winzer und Obst-/ Gemüsebauern in ihrer Existenz gefährdet. Auch die Ausweisung großer Teile der landwirtschaftlich genutzten Fläche als gefährdete Gebiete, konnte mit dem heutigen Entschluss abgewendet werden. Peter Liese (CDU), der umweltpolitische Sprecher der EVP-Fraktion sagte zu dem Ergebnis: „Heute ist ein guter Tag für die Landwirte und für alle, die glauben, dass sich die Europäische Union in der jetzigen schwierigen Weltlage mit neuen Belastungen zurückhalten muss.“

In Deutschland gibt es über 2.800 Raiffeisen-Genossenschaften!

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