Newsletter: Ländliche Genossenschaften Ausgabe 02/26

Liebe Mitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Newsletter werfen wir einen detaillierten Blick auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Michael Christian Wörner, Teamleiter der Abteilung Ländliche Ware und Nachhaltigkeit, führt Sie in das Thema VSME ein, präsentiert Ihnen die Vorteile dieses Standards und stellt sich in unserem Kennen Sie schon …? vor. Ergänzend möchten wir Sie zu unserem kostenfreien Webinar am 1./14. April einladen.

Viel Freude beim Lesen!

Ihr Team Ländliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) sieht die deutsche Getreidewirtschaft durch den Iran-Krieg zusätzlich unter Druck: „Die Betriebe stehen aufgrund niedriger Erzeugerpreise, hoher Energie- und Düngemittelkosten sowie zunehmender geopolitischer Risiken ohnehin schon unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Der Krieg im Nahen Osten verschärft die angespannte Lage zusätzlich,“ erklärt DRV-Getreidemarktexperte Guido Seedler.

Hier geht es zur gesamten Ernteschätzung des DRV.

Der Rat der Europäischen Union und das Europäische Parlament haben eine vorläufige Einigung über die Änderung der Verordnung über eine gemeinsame Marktorganisation für landwirtschaftliche Erzeugnisse (GMO) erreicht.

Die vorläufige Einigung muss nun sowohl durch den Rat als auch das Parlament gebilligt werden. Anschließend kann sie förmlich angenommen werden und in Kraft treten. DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende kommentiert die Meldung wie folgt: „Dies ist ein gutes Ergebnis, das aufatmen lässt. Die Vernunft hat gesiegt.“

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier. Die offizielle Meldung des Europäischen Rats lesen Sie hier.

Die Ernährungssicherung in Zeiten einer volatilen Weltlage, die Zukunft der Tierhaltung im Norden und die Suche nach Antworten auf den Strukturwandel in der Agrarbranche. Der erste Austausch mit Cornelia Schmachtenberg wartete mit großen Fragen auf.

Kiel. Rund einhundert Tag im Amt, folgte Cornelia Schmachtenberg, Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein (CDU) der Einladung des Genoverband e.V. zum „Politik trifft Praxis“ mit den landwirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

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Laurie Breuer

Referentin Kommunikation und Politik

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Der „Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs“ (VSME) ist ein freiwilliger Berichtsstandard, der speziell für nicht börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickelt wurde. Er zielt darauf ab, eine einfache und standardisierte Möglichkeit zu bieten, Nachhaltigkeitsleistungen zu erfassen und zu kommunizieren.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME ist für Unternehmen zunehmend unerlässlich, da sie den Zugang zu Finanzierungsquellen sichert und die Attraktivität für Investoren erhöht. Zudem ermöglicht sie es, Kundenanforderungen effizient zu erfüllen und sich vor heterogenen Anforderungen zu schützen. Die VSME-Standards steigern zudem die Wettbewerbsfähigkeit, indem sie eine strukturierte und glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichterstattung ermöglichen.

Vorteile der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME

Banken, Versicherungen und Investoren bevorzugen zunehmend Unternehmen, die transparent und umfassend über Nachhaltigkeit berichten. Das kann zu besseren Kreditkonditionen und einer höheren Attraktivität für Investoren führen.

Gleichzeitig ermöglicht die Berichterstattung die Erfüllung von Kundenanforderungen, da große Unternehmen, die zur ESG-Berichterstattung verpflichtet sind, häufig entsprechende Daten von ihren Zulieferern verlangen, um eigene Verpflichtungen zu erfüllen. Der VSME-Standard bietet den KMU eine effiziente Möglichkeit, diese Daten strukturiert und einheitlich aufzubereiten.

Darüber hinaus können sich Unternehmen durch eine strukturierte und glaubwürdige Berichterstattung als verlässliche und nachhaltige Partner positionieren, was ihre Chancen auf neue Geschäftsbeziehungen und Aufträge erhöht. Die Einstiegskosten für die Umsetzung der VSME-Standards sind im Vergleich zur CSRD gering, sodass Unternehmen ohne großen finanziellen Aufwand von den Vorteilen einer professionellen Nachhaltigkeitsberichterstattung profitieren können.

Insgesamt bietet der VSME-Standard für KMU die übersichtliche und praxistaugliche Möglichkeit, Nachhaltigkeitsinformationen bei Bedarf geordnet bereitzustellen. Besonders in einem Umfeld steigender Transparenzanforderungen stärkt seine Anwendung die Position von Unternehmen in der Wertschöpfungskette.

Wir unterstützen Ihr Unternehmen dabei, eine funktionierende Nachhaltigkeitsberichterstattung aufzubauen, um Ihre Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar zu machen und einen echten Mehrwert für Sie, Ihre Kunden und Finanzpartner zu schaffen.

Zu dem Thema der VSME-Berichterstattung bieten Ihnen am 1. und 14. April kostenfreie Webinare an. Alle Details und den Anmeldelink finden Sie hier.

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Michael Christian Wörner

Teamleiter
Ländliche Ware und Nachhaltigkeit

  • 069 6978-3024

Isabel Sophie Knittelfelder

Beratung und Betreuung Genossenschaften III

  • 069 6978-3291

Milchwirtschaft morgen: krisensicher, resilient, nachhaltig

Die diesjährige GenoConnect Milch 2026 brachte am 11. und 12. Februar 2026 die haupt- und ehrenamtlichen Vorstände, Geschäftsführer sowie Aufsichtsratsmitglieder der Molkereigenossenschaften im Leonardo Hotel Hamburg – Stillhorn zusammen. Unter dem Leitthema „Milchwirtschaft morgen: krisensicher, resilient, nachhaltig“ bot die Veranstaltung einen umfassenden Blick auf aktuelle Entwicklungen, regulatorische Anforderungen sowie strategische Zukunftsfragen der Branche.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Peter Götz, Vorstand des Genoverband e.V., der aktuelle Entwicklungen und die Schwerpunkte der Interessenvertretung des Verbandes vorstellte.

Einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Nora Lahmann, Leiterin der Qualitätsabteilung der Landesvereinigung Niedersachsen mit der Vorstellung der „Klimaplattform Milch“. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in verwendete Methoden, Herausforderungen und die praktische Umsetzung in der Branche.

Am Nachmittag führte Viktor Lorenz (Deutscher Raiffeisenverband e.V.) durch die aktuellen politischen Entwicklungen auf EU- und Bundesebene und nahm die Teilnehmenden mit in aktuelle Gesetzesvorhaben, die die Milchbranche betreffen, sei es die Änderung der Gemeinsamen Marktorganisation oder das Mercosur-Abkommen. Igor Sturm (AWADO GmbH WPG StBG) präsentierte den Molkereien verschiedene Präventionsmaßnahmen im Bereich der IT-Sicherheit.

Ein Highlight des Tages war die lebhafte, von Judith Jensen moderierte, Podiumsdiskussion mit Bernhard Osterburg (Johann Heinrich von Thünen-Institut), Prof. Holger Thiele (Hochschule für angewandte Wissenschaft Kiel) und Kerstin Wriedt (Initiative Milch). Nach spannenden Impulsen der Diskussionsteilnehmer konzentrierte sich die Runde zunächst auf das durchaus emotionsbehaftete Thema der Kohlenstoffsenke Moor. Sowohl die geologischen Einschränkungen als auch mögliche Konsequenzen für die Milcherzeuger und Molkereien wurden betrachtet. Abschließend boten die drei Experten verschiedene Perspektiven auf die Milchproduktion der Zukunft.

Judith Jensen eröffnete den Fachtag für das Ehrenamt mit einer Einordnung der aktuellen Trends auf dem Milchmarkt. Marktpreisentwicklungen, internationale Konkurrenz und veränderte Verbraucherpräferenzen prägen die aktuelle Situation. Yannick Fischer (Landeskriminalamt Schleswig-Holstein - Zentrale Ansprechstelle Cybercrime) machte mit seinem Vortrag die Cybercrime-Bedrohungslage für Unternehmen greifbar. Schockierend war sicher für alle Teilnehmenden, dass rund die Hälfte aller Cyberangriffe auf kleine und mittelständische Unternehmen erfolgen. Fischer zeigte anhand von Beispielen, wie professionell organisierte Tätergruppen vorgehen und welche Angriffsvektoren besonders relevant sind, sodass die Teilnehmenden allesamt mit To Do-Listen in ihre Unternehmen zurückkehrten.

Den Abschluss machte Michael Krone (Genoverband), der verlässliche Prüfungsprozesse und die von Fischer angesprochenen Betrugsmethoden aus der Prüfersicht beleuchtete. Unter dem Titel „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ zeigte er auf, wie Prüfungen zur Stabilität der Organisationen beitragen.

Der Genoverband dankt allen Referentinnen, Referenten und Teilnehmenden für ihre wertvollen Beiträge.

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Laurie Breuer

Referentin Kommunikation und Politik

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Blackbox Zukunft – Die kommenden Herausforderungen für den genossenschaftlichen Agrarhandel

Unter dem Titel „Blackbox Zukunft – Die kommenden Herausforderungen für den genossenschaftlichen Agrarhandel“ fand am 24. und 25. Februar 2026 die GenoConnect Ware und Vieh 2026 für Geschäftsführer, haupt- und ehrenamtliche Vorstände statt. Zu der von Dr. Simone Roscher moderierten Veranstaltung des Genoverband e.V. kamen Führungskräfte waren‑ und viehhandelnder Genossenschaften im Van der Valk Hotel Melle – Osnabrück zusammen, um aktuelle politische, wirtschaftliche und strategische Entwicklungen der Branche zu diskutieren.

Zum Auftakt der Tagung begrüßte Peter Götz, Vorstand des Genoverband e.V., die Teilnehmenden und gab einen Überblick über aktuelle Themen aus dem Verband. In seinem Beitrag ordnete er die wirtschaftliche Situation der Branche ein und ging auf die zentralen Herausforderungen ein, vor denen genossenschaftliche Unternehmen derzeit stehen.

Im Anschluss beleuchtete Dr. Andreas Eisen (Genoverband e.V.) den aktuellen Stand der Diskussion zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 (GAP 2028). Er stellte dar, welche Konsequenzen die Umsetzung der Vorschläge der EU-Kommission hätte. Die GAP wäre komplexer statt einfacher, könnte zu einer Renationalisierung der Agrarpolitik und einer deutlichen Diskriminierung zukunftsweisender Betriebsstrukturen wie der Agrargenossenschaften führen. Das Fazit: Die politischen Kräfte müssen gebündelt werden, um noch deutliche Kurskorrekturen zu erreichen.

Einen internationalen Blick auf die Entwicklungen der Branche brachte Dr. Stephan Hubertus Gay, von der OECD ein. In seinem Vortrag analysierte er das globale Agrar‑ und Ernährungssystem und zeigte auf, wie geopolitische Krisen, wirtschaftliche Verwerfungen und strukturelle Veränderungen die Agrarmärkte weltweit beeinflussen. Seine Ausführungen machten deutlich, wie wichtig es ist nationale und europäische Entwicklungen im globalen Kontext zu betrachten.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in Workshopsessions zu den Themen Geschäftsmodellinnovation, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und dem DRV-Projekt „Image Genossenschaften“. Intensiv wurde über praxisnahe Ansätze für die strategische Weiterentwicklung genossenschaftlicher Unternehmen und genossenschaftliche Werte und Strukturen diskutiert.

Einen besonderen Akzent setzte der Vortrag „Mut zu neuen Wegen“ von Benedikt Böhm, Extremskibergsteiger und Unternehmer. Anhand seiner Erfahrungen aus Expeditionen unter extremen Bedingungen übertrug Böhm Fragen von Entscheidungsfreude, Risikobewusstsein und Führung auf den unternehmerischen Alltag. Sein Impuls richtete sich an Führungskräfte, in Zeiten des Wandels bewusst neue Wege zu gehen und Transformation aktiv zu gestalten.

Als Highlight erwies sich Oliver Greve von der Fischereigenossenschaft „Wismarbucht“ eG, der als Innovationspreisträger 2025 ein herausragendes Praxisbeispiel für genossenschaftliche Geschäftsmodellinnovationen lieferte.

Seine Erfahrungen brachte er auch immer wieder als Einwurf in die abschließende Diskussionsrunde mit Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG und Dr. Philipp Spinne, Geschäftsführer des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V., zur Zukunft des genossenschaftlichen Agrarhandels, ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich genossenschaftliche Unternehmen der Primärstufe und der Zentralen zwischen bewährten Geschäftsmodellen und genossenschaftlicher Identität und notwendigen Anpassungen an veränderte Marktbedingungen positionieren können.

Zitat Oliver Greve: „Man muss sich nur immer wieder fragen: Warum bin ich eine Genossenschaft? – Ganz einfach!

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Dr. Andreas Eisen

Politische Interessenvertretung

  • 030 26472-7043

Veranstaltung für das Ehrenamt

Die Veranstaltung GenoConnect – Ware und Vieh 2026 für das Ehrenamt vermittelte ein umfassendes Bild der wirtschaftlichen, agrarpolitischen und sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen, die die Genossenschaften aktuell prägen. Im Mittelpunkt stand einerseits die wirtschaftliche Lage in Deutschland und im Agribusiness, andererseits die wachsende Bedeutung von Cybersicherheit sowie die besonderen Anforderungen an das Ehrenamt innerhalb der genossenschaftlichen Organisationen.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die Cybersicherheit. Die Bedrohungslage verschärft sich seit Jahren deutlich: 2025 registrierte das BSI 950 Ransomware-Angriffe in Deutschland, und in über 70 Prozent der Fälle wurden zusätzlich Daten abgeschöpft und zur Erpressung genutzt. Genossenschaften und mittelständische Unternehmen sind häufig unzureichend geschützt und daher besonders gefährdet.

Die LKA‑Experten der zentralen Ansprechstelle Cybercrime erläuterten, wie professionell organisiert Cyberkriminalität inzwischen ist – mit Social-Engineering-Angriffen, Phishing, CEO‑Fraud, gefälschten Rechnungen und Angriffen auf Lieferketten oder IT-Dienstleister. Die hohe Schadenssumme von bundesweit über 289 Milliarden Euro jährlich verdeutlicht den Handlungsdruck. Bewährte Schutzmaßnahmen wie Sensibilisierung, starke Passwörter, klare Meldewege, funktionierende Backups und ein wirksames Informationssicherheitsmanagementsystem seien unverzichtbar, um Risiken zu begrenzen. Die ZAC Niedersachsen bietet Unternehmen dabei konkrete Unterstützung, sowohl präventiv als auch im Schadensfall.

An diese sicherheitsrelevanten Aspekte knüpften die Teile der Veranstaltung an, die sich speziell an ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte richteten. Besonders hervorgehoben wurde die zunehmende rechtliche Verantwortung, die aus NIS‑2, DSGVO, dem IT‑Sicherheitsgesetz und dem Genossenschaftsgesetz erwächst. Auch wenn das GenG für ehrenamtlich tätige Vorstände und Aufsichtsräte einen milderen Sorgfaltsmaßstab vorsieht, bleibt die persönliche Haftung grundsätzlich bestehen – und kann im Falle fahrlässiger Pflichtverletzungen unbeschränkt sein. Daher wurden die Bedeutung eines funktionierenden internen Kontrollsystems, einer sorgfältigen Dokumentation und klarer Verantwortlichkeiten besonders betont. Die gezeigten Praxisbeispiele aus dolosen Handlungen verdeutlichten, wie wichtig funktionierende Kontrollmechanismen – etwa das Vier-Augen-Prinzip, Berechtigungskonzepte und regelmäßige Prüfungen – sind.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und interessante Diskussionen!

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Dr. Simone Roscher

Abteilungsleiterin
Agrar

  • 030 26472-7051

Um diese Themen geht es in unserem aktuellen Bericht:

Auf einen Blick

Milchanlieferung: Anlieferung steigend, Preise fallend

Die Milchanlieferung lag in Deutschland um + 5,8 % über der Vorjahreswoche, saisonal steigend. Magermilchkonzentrat schwächer, Industrierahm am Spotmarkt fester.

Weißes Sortiment: Absatz leicht steigend

Für die Jahreszeit üblicher Absatz.

Butter: Nachfrage leicht steigend, Preise stabil

Abgepackte Butter gut nachgefragt; mit beginnendem Ostergeschäft im März mehr Nachfrage erwartet und höheres Preisniveau gefordert. Blockbutternachfrage weiter gut, Kaufanfragen für unterschiedliche Termine, Preise fester.

Schnittkäse: Preise stabil, Export steigend

Gute Nachfrage aus dem LEH und Food-Service-Bereich, Exportmöglichkeiten bestehen. Bestände trotz stetiger Produktion auf niedrigem Niveau, Preise tendieren für März fester.

Milch- und Molkereipulvermarkt: Nachfrage steigend, Preise leicht steigend

Magermilchpulver global gut nachgefragt trotz des Fastenmonats Ramadan, für Futtermittelware und Lebensmittelware wurden höhere Preise erzielt. Vollmilchpulver aktiver gehandelt zu festeren Preisen. Molkenpulver gut nachgefragt zu festen Preisen - höhere Preise für Futter- und Lebensmittelware.

Ife Rohstoffwert: steigend

auf 33,9 Cent gestiegen

Den gesamten Bericht lesen Sie untenstehend.

Judith Milena Jensen

Bereich Beratung und Betreuung Genossenschaften II

  • 0511 9574-5280

Wenn Unternehmen ihre Mitarbeitenden in den Ruhestand verabschieden, stellt sich oft die Frage: Führt eine Abschiedsfeier zu steuerpflichtigem Arbeitslohn? Der Bundesfinanzhof hat nun Klarheit geschaffen. Was das Urteil für Unternehmen bedeutet und worauf Sie bei der Planung achten sollten, erfahren Sie hier.

Verabschiedungsfeiern für Mitarbeitende, die ihren Ruhestand antreten, gehören in vielen Unternehmen zur gelebten Unternehmenskultur. Oft stellen sich dabei steuerliche Fragen, insbesondere zur möglichen Lohnsteuerpflicht solcher Veranstaltungen.

Der Bundesfinanzhof hat mit seinem Urteil vom 19. November 2025 (Az. VI R 18/24) nun Klarheit geschaffen: Laut dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung führen entsprechende Aufwendungen des Arbeitgebers bei dem Verabschiedeten nicht zu Arbeitslohn, wenn es sich dabei um eine Veranstaltung des Arbeitgebers handelt. Dies gilt auch dann, wenn Teile der Kosten auf den ausscheidenden Mitarbeitenden oder auf vom Arbeitgeber eingeladene Familienangehörige entfallen.

Damit korrigiert der BFH ausdrücklich die bisherige Verwaltungsauffassung. Die Finanzverwaltung geht aktuell noch davon aus, dass die Aufwendungen als Arbeitslohn gelten, sobald die Aufwendungen je Teilnehmer die Freigrenze von 110 EUR übersteigen (R 19.3 Abs. 2 Nr. 3 LStR).

Der zugrunde liegende Fall – warum ist die Feier lohnsteuerfrei?

Eine Bank veranstaltete einen offiziellen Empfang zur Verabschiedung ihres Vorstandsvorsitzenden und zur Vorstellung seines Nachfolgers. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Presse sowie acht Familienangehörige des scheidenden Vorstands nahmen teil.

Das Finanzamt sah hierin insgesamt steuerpflichtigen Arbeitslohn des ausscheidenden Vorstandsmitglieds. Das Finanzgericht Niedersachsen (Urteil vom 23.4.2024, 8 K 66/22) und im anschließenden Revisionsverfahren der BFH wiesen diese Auffassung jedoch zurück. Der BFH stützt seine Entscheidung auf folgende Punkte:

Betrieblicher Anlass:

  • Die Verabschiedung ist der letzte Akt der Berufstätigkeit und somit eindeutig beruflich geprägt.

Arbeitgeber als Gastgeber:

  • Einladung, Organisation und Kostenübernahme erfolgen durch das Unternehmen;
  • die Gästeliste richtet sich nach geschäftlichen Kriterien;
  • die Veranstaltung findet in den Unternehmensräumen statt.

Teilnahme von Angehörigen unschädlich:

  • Die Kosten für Familienangehörige sind kein Arbeitslohn, wenn deren Anwesenheit gesellschaftsüblich ist und die Einladung vom Arbeitgeber kommt.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Unternehmen profitieren in mehrfacher Hinsicht von eindeutig als Arbeitgeberveranstaltungen gestalteten Feiern: Es gibt keine Lohnsteuer- oder Sozialversicherungspflicht, wenn es sich eindeutig um eine Arbeitgeberveranstaltung handelt. Auch Familienangehörige lösen keine Lohnsteuer aus, wenn deren Teilnahme gesellschaftsüblich ist.

Darüber hinaus sorgt eine klare Einordnung als Arbeitgeberveranstaltung für größere Planungssicherheit – insbesondere für HR‑Abteilungen, Vorstände, Kommunikationsbereiche und das Veranstaltungsmanagement. Gleichzeitig schafft sie einen einheitlichen Maßstab für vergleichbare betriebliche Anlässe wie Geburtstage, Verabschiedungen oder Amtswechsel und erleichtert so die organisatorische und steuerliche Bewertung.

Handlungsempfehlungen – hierauf sollten Sie achten:

  • Einladung: immer durch den Arbeitgeber aussprechen
  • Gästeliste: strikt nach geschäftlichen Kriterien erstellen
  • Ort der Veranstaltung: möglichst auf dem Betriebsgelände oder in geschäftlichem Umfeld
  • Dokumentation: Anlass, Ablauf und betriebliche Prägung klar festhalten
  • Familienangehörige: nur in gesellschaftlich üblichem Umfang einbeziehen
  • Prüfung und Anpassung bestehender interner Richtlinien
  • Bei Außenprüfungen und Rechtsbehelfsverfahren Verweis auf das BFH‑Urteil v. 19.11.2025, VI R 18/24

Fazit – Verabschiedungsfeiern sind unter bestimmten Kriterien betriebliche Veranstaltungen des Arbeitgebers

Verabschiedungsfeiern können laut dem BFH-Urteil vom 19.11.2025 unter bestimmten Kriterien als betriebliche Veranstaltungen des Arbeitgebers zu qualifizieren sein. Kosten, die der Arbeitgeber übernimmt, stellen dann keinen Arbeitslohn dar – selbst für den Arbeitnehmer und dessen Familie.

Damit können Arbeitgeber die Würdigung langjähriger Mitarbeitender ohne steuerliche Risiken und Nachteile der Betroffenen vornehmen. Dies ist ein wichtiges Signal für Unternehmen, Prüfer und Personalabteilungen – und besonders relevant für Branchen mit großen Gäste- und Kontaktkreisen wie der Finanzwirtschaft.

Bei Fragen rund um Abschiedsfeiern in Ihrem Unternehmen unterstützen Sie die Expertinnen und Experten des Bereichs Steuern des Genoverband e.V. sehr gerne. Zögern Sie nicht, die notwendige Beratung in Anspruch zu nehmen. Sprechen Sie hierzu gerne das

Was machen Sie bei dem Genoverband e.V.?

Seit dem 1. Januar 2026 bin ich Teamleiter in der neu geschaffenen Abteilung Ländliche Ware und Nachhaltigkeit im Bereich Beratung und Mitgliederservice des Geschäftsfeldes Mittelstand. Meine Tätigkeit beim Verband begann am 1. Juni 2021 als Seniorberater in der Abteilung Beratung und Betreuung Genossenschaften in Neu-Isenburg.

Ab 01. Juli 2024 habe ich am Standort Neu-Isenburg die Leitung eines Teams übernommen. Als erster Ansprechpartner für die Betreuung von Mitgliedern und Mandanten in Südwestdeutschland habe ich diese zu verschiedenen Fachthemen beraten sowie Interessenvertretung und Gremienarbeit mit verantwortet. Ein weiterer Focus lag dabei in der Beratung von Mitgliedern und Kunden im Rahmen von Krisenbewältigung.

Zusätzlich habe ich die Nachhaltigkeitsberatung für den Mittelstand maßgeblich vorangetrieben und ein Beratungsteam in der Verbandsfamilie aufgebaut, geführt und etabliert. Vor meiner Verbandsarbeit war ich im Bankensektor mit dem Schwerpunkt Firmenkunden- & Krisenberatung sowie über 20 Jahre in der Unternehmensentwicklung (Schwerpunkt Strategie & Restrukturierung) mittelständischer Familienunternehmen in den verschiedensten Branchen tätig.

Welche Schwerpunkte betreuen Sie?

Eine zentrale Aufgabe meiner Arbeit ist die Unterstützung des Aufbaus und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Abteilung Ländliche Ware und Nachhaltigkeit. Als Teamleiter mit einem teils neuen Team verantworte ich weiterhin das Thema Nachhaltigkeit und unterstütze bei der Etablierung der neuen Abteilung als zentrale Anlaufstelle für ländliche Warengenossenschaften und für Nachhaltigkeitsthemen aller realwirtschaftlichen Mitgliedsgenossenschaften und Unternehmen. Ergänzend dazu beschäftige ich mich mit regulatorischen Entwicklungen sowie der strategischen Ausrichtung und Beratung der ländlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Beratung und Weiterentwicklung der Bereiche Krisenmanagement (Sanierung & Restrukturierung) sowie die Transformationsberatung in der Verbandsfamilie für unsere Mitglieder und Kunden.

Wie gestaltet sich Ihr Arbeitsalltag?

Mein Arbeitsalltag ist äußerst vielfältig. Zu meinen Aufgaben zählen neben der Beratung und Betreuung unserer Mitgliedsgenossenschaften und Kunden, die Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen und die Umsetzung von regulatorischen Anforderungen.

Einen großen Teil meiner Arbeit nimmt die themenspezifische Projektarbeit ein, beispielsweise zu Themen wie der KMU-Nachhaltigkeitsberichterstattung, dem Krisenmanagement und der strategischen Leitung eines bundesweiten Steuerungskreises Nachhaltigkeit. Die Verbindung aus strategischen Fragen, dem Austausch mit unseren Mitgliedsgenossenschaften sowie den Kolleginnen und Kollegen im Verband macht meine Tätigkeit besonders interessant.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Meine Freizeit verbringe ich mit unseren beiden Dackeln und ich fahre regelmäßig mit meiner Familie nach Holland. Daneben bin ich ehrenamtlich tätig in einem gemeinnützigen Verein.

Michael Christian Wörner Profil bild

Michael Christian Wörner

Teamleiter
Ländliche Ware und Nachhaltigkeit

  • 069 6978-3024

Kostenfreies Webinar
Ein Bericht für alle Nachhaltigkeitsanfragen von Stakeholdern – die VSME-Berichterstattung!

Entwickelt für

Mitarbeitende und Führungskräfte aus den Bereichen:

  • Geschäftsführung und Vorstände
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Marketing/Kommunikation

Das ist Ihr Nutzen

Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen durch Kunden, Banken und Gesetzgeber ist eine glaubwürdige ESG-Berichterstattung entscheidend – auch ohne gesetzliche Pflicht. Der VSME-Standard bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine strukturierte, aber ressourcenschonende Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparent darzustellen.

In unserem kostenfreien Info-Webinar schaffen wir Klarheit über Art und Umfang der freiwilligen Berichterstattung nach VSME. Wir veranschaulichen Ihnen die unterschiedlichen Datentypen und den Aufbau des VSME-Berichtes anhand eines Musterberichtes.

Diese Inhalte erwarten Sie

  • Aktueller Stand zur VSME-Berichterstattung
  • Aufbau, Module und Anwendungsmöglichkeiten des VSME-Standards
  • Wie Sie mit dem Basis- und dem umfassenden Modul Ihre ESG-Daten erfassen
  • Warum der VSME Sie vor überzogenen Anforderungen durch Stakeholder schützt

Das sollten Sie noch wissen

Ihre Referenten für diese Veranstaltung sind: Isabel Knittelfelder und Michael Christian Wörner, Berater Nachhaltigkeit, AWADO Agrar- und Energieberatung GmbH

Das Webinar wird an zwei alternativen Terminen angeboten:

Termin: 01.04.2026, Uhrzeit: 9:00 – 9:45 Uhr

Termin: 14.04.2026, Uhrzeit: 10:30 – 11:15 Uhr

Melden Sie sich hier per Link an.

27. – 28. April 2026: GenoIT Summit 2026: Alle Details und den Anmeldelink finden Sie hier.

Geprüfter Handelsfachwirt (IHK) in 22 Tagen in Präsenz oder als Onlineveranstaltung

Berufsbegleitend in wenigen Monaten sicher zum Abschluss - mit einem erfolgserprobten Lernkonzept, begleitet von erfahrenen Trainern und motiviert durch kleine Lerngruppen: Mit unserem effizienten Lernkonzept qualifizieren Sie sich selbst oder eines Ihrer Teammitglieder für Führungsaufgaben in Ihrem Handelsunternehmen: Klar gegliederter und verständlich aufbereiteter Unterrichtsstoff und kompetente Begleitung durch erfahrene Lernbegleiter führen zuverlässig ans Ziel. Ob jung und aufstrebend oder erfahren und ehrgeizig – in wenigen Monaten machen wir Sie fit für erste Führungsaufgaben oder die nächste Stufe auf Ihrer Karriereleiter. Der erfolgreiche Abschluss eröffnet noch weitere Perspektiven: Er wird als Zulassung für ein Studium akzeptiert und beinhaltet automatisch den schriftlichen Teil des AdA-Scheins.

Hier geht’s zur Anmeldung der Präsenzveranstaltung und den Veranstaltungsdetails.

Hier geht’s zur Anmeldung der Onlineveranstaltung und den Veranstaltungsdetails.

Geprüfte(r) Wirtschaftsfachwirt*in (IHK)

Die Fortbildung zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt (IHK) ist eine der beliebtesten Aufstiegsqualifikationen im kaufmännischen und verwaltenden Bereich – und das aus gutem Grund:
Der Wirtschaftsfachwirt ist nicht auf eine Branche festgelegt. Die Absolventen sind breit aufgestellt und in Handel, Industrie, Dienstleistung, Logistik und Verwaltung gefragt. Sie verbinden breites betriebswirtschaftliches Know-how mit praxisnahen Managementkompetenzen.

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Ausbildung der Ausbilder - Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung

Sie erlangen fachliche Kompetenzen, lernen rechtliche Grundlagen kennen und entwickeln didaktische Fähigkeiten. Zudem werden Ihnen wichtige Kommunikations- und Führungstechniken für die Ausbildung vermittelt. Das Seminar bereitet Sie gezielt auf die Prüfung vor, welche Bestandteil des Seminars ist. Die Handwerkskammer Kassel führt die Prüfung durch.

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Workshop: Vertriebssteuerung neu gedacht - fitmachen für den agilen Markt im Agrarhandel

Das Marktumfeld Ihres Unternehmens entwickelt sich rasant: Kundenbedürfnisse ändern sich, das Vertriebsumfeld entwickelt sich hin zu mehr digitalen und damit vielfach transparenteren Geschäftsfeldern.

Der Beste seiner Branche oder seiner Region zu sein ist in einer modernen Zeit kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Vielmehr gilt es, den Markt immer wieder wahrzunehmen, veränderte Bedürfnisse seiner Zielgruppen rechtzeitig zu erkennen und flexibel darauf zu reagieren. Sie steigern die Motivation Ihres Vertriebsteams durch mehr Eigenverantwortung. Gewinnen Sie so an Flexibilität, um auf Marktveränderungen besser und schneller reagieren zu können. Sie schärfen den Kundenfokus und steigern die Wettbewerbsfähigkeit.

In diesem Workshop machen Sie sich mit den wichtigsten Steuerungstools vertraut, um den Vertrieb schnell und effektiv zu lenken und Ihr Vertriebsergebnis dauerhaft zu erhöhen.

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Fachberatung im Vertrieb - fundierte Vertriebsausbildung für Mitarbeitende im Innen- und Außendienst

Dieses Seminar richtet sich speziell an Mitarbeitende im Innen- und Außendienst und bietet Ihnen als Teilnehmenden eine einzigartige Gelegenheit, Ihre beruflichen Kompetenzen zu erweitern und sich optimal auf die Herausforderungen im Vertrieb vorzubereiten. Nutzen Sie die Chance, von erfahrenen Trainern und praxisnahen Übungen zu profitieren und Ihre Karriere auf das nächste Level zu heben. Ein Großteil der Seminarbesucher stammt aus Unternehmen im Agribusiness. Abschließend erhalten Sie ein Zertifikat als "Fachberater/in im Vertrieb".

Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails.

Vorbereitung auf die umfassende Sachkunde nach § 11 ChemVerbotsV

Der Gesetzgeber verlangt für die Abgabe von bestimmten Stoffen und Gemischen an den Endverbraucher die persönliche Sachkunde der Verkäufer*innen nach § 11 ChemVerbotV. Diese Regelung betrifft auch einige Pflanzenschutzmittel und Biozide. Dieses Seminar bereitet umfänglich auf die umfassende Sachkunde nach § 11 ChemVerbotsV vor und schließt mit der Prüfung durch die zuständige Behörde ab.

Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails.

Fortbildung für die Sachkunde nach § 11 ChemVerbotsV inkl. BiozidDV: Halb- oder ganztägig

Die ChemVerbotsV (BGBl. I Nr. 4 vom 26.01.2017 S. 94) verlangt von allen Sachkundigen regelmäßige Fortbildungen. Hierzu bietet Ihre GenoAkademie eine halbtägige Fortbildung zur Verlängerung der vorhandenen Sachkunde (umfassende und eingeschränkte nach §13 BiozidDV aus §11 ChemVerbotV) um weitere 3 Jahre an.

Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails der halbtägigen Veranstaltung.

Möchten Sie Ihre Sachkunde um weitere 6 Jahre verlängern, nehmen Sie an unserer ganztägigen Fortbildung teil. Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails.

Web-Training & Präsenzvorbereitung: Pflanzenschutz-Sachkundenachweis für Abgeber und Anwender nach § 9 PflSchG

Das Seminar „Web-Training & Präsenzvorbereitung: Pflanzenschutz-Sachkundenachweis für Abgeber und Anwender nach § 9 PflSchG“ richtet sich an Personen, die beruflich Pflanzenschutzmittel anwenden, verkaufen oder darüber beraten. Es vermittelt die notwendigen fachlichen Kenntnisse für den Sachkundenachweis und bereitet gezielt auf die mündliche und schriftliche Prüfung durch die zuständige Kammer vor. Die Qualifizierung erfolgt in zwei Teilen: einem zweitägigen Web-Training und einem Präsenzseminar mit anschließendem Prüfungstag. Teilnehmende können sich für die Sachkunde als Abgeber oder zusätzlich auch als Anwender entscheiden.

Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails.

Online-Seminar: Sachkunde Töten von Wirbeltieren nach § 4 Abs. 1 Tierschutzgesetz

Das Online-Seminar „Sachkunde Töten von Wirbeltieren nach § 4 Abs. 1 Tierschutzgesetz“ richtet sich an Personen, die beruflich oder gewerblich im Rahmen der Schädlingsbekämpfung Wirbeltiere betäuben oder töten. Es vermittelt fundiertes Wissen über die Biologie und das Verhalten von Schädlingen, ethische Aspekte der Tötung, gesetzliche Vorgaben sowie Methoden zur Risikominimierung. Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Prüfung durch einen Amtsveterinär erhalten die Teilnehmenden einen bundesweit anerkannten Sachkundenachweis.

Hier geht’s zur Anmeldung und den Veranstaltungsdetails.

Sprechen Sie hierzu gerne an:

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Laurie Breuer

Referentin Kommunikation und Politik

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