- 12.03.2026
- Politik
Zuversicht ist wichtig! Politik trifft Praxis mit Cornelia Schmachtenberg
Der erste Austausch mit Cornelia Schmachtenberg wartete mit großen Fragen auf.
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Am 24. März 2026 zeigte sich im Schweriner Landwirtschaftsministerium eindrucksvoll, wie produktiv echter Austausch zwischen Politik und Praxis sein kann. Beim Gesprächsformat „Politik trifft Praxis“ trafen Minister Dr. Till Backhaus und Vertreter verschiedener Agrargenossenschaften, der Fischereigenossenschaft Wismarbucht eG, der Norddeutschen Energiegemeinschaft eG sowie der Raiffeisen BHG Lübz eG aufeinander. Schon bald wurde klar: In vielen Themen – insbesondere zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028 – bestand bemerkenswerte Einigkeit.
Die Teilnehmer schilderten eindrucksvoll die Lage ihrer Branchen. Für den Genoverband nahmen Dr. Andreas Eisen und Dr. Simone Roscher teil. Die Gespräche verliefen offen, konstruktiv und geprägt vom gemeinsamen Verständnis, dass der ländliche Raum leistungsfähig bleibt, wenn politische Rahmenbedingungen praxisnah gestaltet werden.
Ein Schwerpunkt lag auf der Reform der GAP ab 2028. Beide Seiten betonten, dass pauschale Kappung und Degression massive Nachteile für die Agrargenossenschaften und die Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern bringen würden. Die Agrargenossenschaften erneuerten ihre Haltung: keine Kappung oder Degression, keine Benachteiligung von Mehrfamilienbetrieben, wirksamer Bürokratieabbau, inflationsfestes Gap-Budget und eine wirksame Junglandwirteförderung auch in Agrargenossenschaften. Minister Backhaus bestätigte diese Punkte ausdrücklich und forderte dazu auf diese gemeinsam in Brüssel und Berlin deutlich zu positionieren.
Großes Interesse zeigte der Minister an den Vorschlägen zum Bürokratieabbau, insbesondere an der Idee, Nachhaltigkeitsdaten, welche die finanzierenden Banken von Landwirten erheben zur bürokratischen Entlastung der Umsetzung der GAP zu nutzen. Hier könnte der freiwillige europäischen Berichtsstandard VSME eine zentrale Rolle spielen.
Der Wandel kann gestaltet werden, dies machte Oliver Greve von der Fischereigenossenschaft Wismarbucht eG deutlich. Dazu bedarf es allerdings auch politische Flankierung. Die Küstenfischerei wurde als schützenswertes Kulturgut hervorgehoben und eine Sonderstellung eingefordert, um ihr Überleben und ihre kulturelle Bedeutung langfristig zu sichern. Beeindruckt zeigte sich der Minister, dass es gelungen sei wieder Nachwuchs in der Ausbildung zum Fischer zu finden, deren Zukunft gelte es auch abzusichern.
Auch die Energiegenossenschaften forderten vereinfachte Genehmigungsverfahren und verlässlichere Rahmenbedingungen. Ausdrücklich gelobt wurde des aktuell im Schweriner Landtag verabschiedeten Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz.
Der Termin in Schwerin zeigte deutlich: Wenn Politik zuhört und Praxis liefert, kann ein konstruktiver Dialog entstehen, der den ländlichen Raum spürbar stärkt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Austausch fortgesetzt wird.
Politische Interessenvertretung
Der erste Austausch mit Cornelia Schmachtenberg wartete mit großen Fragen auf.
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Klare Einigkeit zu GAP, Tierhaltung und Bürokratieabbau beim „Politik trifft Praxis“ in Sachsen.
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Dialog in Erfurt betont die Bedeutung starker Genossenschaften: Gemeinsame Ablehnung von GAP-Kappung, Abbau von Investitionshemmnissen und Fokus auf ländliche Zukunft.
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