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NRW verlängert Kooperationsvereinbarung für Schülergenossenschaften bis Mitte 2027

  • 20.12.2023
  • Pressemitteilungen
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Straelen/Düsseldorf. Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen will auch zukünftig Schülergenossenschaften fördern und für mehr Gründungen werben. Deshalb hat Schulministerin Dorothee Feller die Schirmherrschaft für das Projekt „Schülergenossenschaften – nachhaltig wirtschaften – solidarisch handeln“ für dreieinhalb Jahre übernommen. Damit wird die seit 2012 bestehende Förderung von Schülergenossenschaften weiter fortgesetzt. Eine entsprechende Vereinbarung unterschrieb jetzt am Mittwoch, 20. Dezember, im Städtischen Gymnasium in Straelen, Schulministerin Feller gemeinsam mit Vorstandsmitglied Peter Götz vom Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e. V. Der Verband ist Träger des Projektes.

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller: „Die Schülergenossenschaften in Nordrhein-Westfalen sind tolle Beispiele für das unternehmerische Denken unserer Schülerinnen und Schüler. Diese Schülerfirmen fördern unternehmerisches Denken und stärken auch den Teamgeist und die sozialen Kompetenzen. Schülerinnen und Schüler übernehmen mit ihren Genossenschaften Verantwortung, indem sie nachhaltige Projekte auf die Beine stellen und gestalten so aktiv die Zukunft – eine Bereicherung für Schulgemeinschaften und darüber hinaus."

Verbandsvorstand Peter Götz sagte: „Schülergenossenschaften sind nachhaltige Projekte, die auf mehrere Schülergenerationen ausgerichtet sind. Nicht der kurzfristige Erfolg, sondern die Verantwortlichkeit des eigenen Handelns für Mensch, Umwelt und nachfolgende Generationen ist entscheidend.“

Gastgebende Schülergenossenschaft bei der Veranstaltung war The Honeybee Industries eSG des Städtischen Gymnasiums Straelen. Sie hatte zusätzlich – stellvertretend für alle Schülergenossenschaften in NRW – die Schülergenossenschaften Schülereinsatzkommando SEK eSG (Förderzentrum Grunewald, Emmerich), die Heinzelmännchen eSG (Hohe-Giethorst-Schule Bocholt), die Schmeckes eSG (Gesamtschule Weierheide, Oberhausen) und The Green Club eSG (Gymnasium an der Wolfskuhle, Essen) eingeladen.

Götz lobte den Unternehmergeist und Ideenreichtum der Schülergenossenschaften, deren Geschäftsmodelle genauso kreativ und facettenreich wie die jungen Genossenschaftsgründer*innen selbst seien. Bestes Beispiel seien hierfür die anwesenden Schülergenossenschaften mit ihrem Angebot. Dieses reiche unter anderem von der Arbeit sowie Produkten rund um Bienenvölker (The Honeybee Industries eSG) über Handwerkliches aus Holz und Filz (Schülereinsatzkommando SEK eSG) und haushaltsnahe Dienstleistungen (Heinzelmännchen eSG) bis hin zu Schulverpflegung (Schmeckes eSG) und Schulbedarf (The Green Club eSG).

Der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen betreut gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung zurzeit rund 80 Schülergenossenschaften in NRW. Der Verband führt unter anderem die Gründungsprüfung wie auch die jährliche Prüfung der Schülergenossenschaften durch. Vor Ort unterstützt jeweils eine Partnergenossenschaft, wie beispielsweise die Landgard eG, vor allem bei wirtschaftlichen und genossenschaftlichen Fragen. Mitmachen können Schülergruppen der Jahrgangsstufen 7 bis 13 aller weiterführenden Schulformen. Sie handeln bei der Gründung sowie im laufenden Geschäftsbetrieb ihrer Schülergenossenschaften so selbstständig wie möglich und werden dabei immer von Lehrer*innen und Projektpartner*innen unterstützt. Im Rahmen dieser Schulprojekte entwickeln die jungen Menschen eigene Geschäftsideen und Organisationsstrukturen und bieten ihre Produkte und Dienstleistungen im Schulumfeld an. Weitere Informationen unter www.schuelergeno.de.

Fotocredit: Marco Stepniak

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