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Gute Ideen entstehen im Gespräch – Treffen der Fachvereinigung „Verkehr & Logistik“ in Dresden

  • 28.09.2026
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Aktuelle Herausforderungen einordnen, neue Lösungsansätze diskutieren und das genossenschaftliche Netzwerk stärken: Beim Treffen der Fachvereinigung Verkehr & Logistik am 9. und 10. September 2026 in Dresden standen der persönliche Austausch und drei zukunftsweisende Themen im Mittelpunkt.

Das Treffen brachte Mitglieder des ehemaligen Prüfungsverbandes der Deutschen Verkehrs-, Dienstleistungs- und Konsumgenossenschaften e.V. sowie weitere Mitglieder der neu geschaffenen Fachvereinigung Verkehr & Logistik erstmals zusammen. In der besonderen Atmosphäre Dresdens bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen der Branche gemeinsam zu betrachten, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Gute Ideen entstehen häufig dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Entsprechend begann die von der M4 Energy eG ausgerichtete Veranstaltung am Mittwoch mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem vielseitigen Rahmenprogramm. Besuche der Festung Dresden, der Frauenkirche oder des Verkehrsmuseums sowie ein gemeinsamer Ausklang bei lokalen Spezialitäten boten viel Raum für persönliche Begegnungen und vertiefende Gespräche.

Blick auf drei zentrale Zukunftsfragen der Branche

Am darauffolgenden Tag rückten die fachlichen Impulse in den Mittelpunkt. Nach der Begrüßung durch den Fachratsvorsitzenden Thomas Fahrtmann, Vorstand der Straßenverkehrs-Genossenschaft (SVG) Niedersachsen/Sachsen-Anhalt eG, und Peter Götz, Mitglied des Vorstands des Genoverbandes, beleuchteten drei Vorträge zentrale Zukunftsfragen der Branche.

Guido Seedler vom Deutschen Raiffeisenverband e.V. ordnete die Anforderungen des „Operationsplans Deutschland“ ein. Er zeigte auf, welche Rolle Unternehmen aus Verkehr und Logistik in unterschiedlichen Krisenszenarien einnehmen können. Intensiv diskutiert wurde auch die Frage, welchen Beitrag Genossenschaften zur Krisenvorsorge und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit leisten können.

Dr. Philipp Thimm vom Genoverband verdeutlichte wiederum, warum Genossenschaften ihre Geschäftsmodelle angesichts eines zunehmend volatilen und komplexen Umfelds regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln sollten. Mit der Geschäftsmodellwerkstatt und der Zukunftswerkstatt stellte er zwei Formate vor, mit denen der Genoverband e.V. seine Mitglieder bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle begleitet.

Christian Dicke von der AWADO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft widmete sich schließlich der Frage, was es für genossenschaftliche Geschäftsmodelle bedeutet, wenn Künstliche Intelligenz nicht mehr nur unterstützt, sondern zunehmend eigenständig handelt. Anhand eines KI-Agenten zeigte er, wie Aufgaben zwischen Mensch und Technik sinnvoll verteilt werden können: Der Agent liest, prüft und schlägt vor, der Mensch bestätigt, beauftragt und gibt Zahlungen frei. Gerade wenn Automatisierungslösungen erst ab einer gewissen Größenordnung wirtschaftlich sind, kann die Zusammenarbeit im genossenschaftlichen Verbund besondere Chancen eröffnen. Ganz im Sinne des Prinzips: Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele.

Was bleibt nach dem ersten Treffen der Fachvereinigung? Fachliche Impulse geben Orientierung. Ihre praktische Wirkung entfalten sie jedoch vor allem dann, wenn sie im gemeinsamen Gespräch aufgegriffen, vertieft und weitergedacht werden. Das Zusammenkommen in Dresden bot dafür den passenden Rahmen und stärkte das Netzwerk der Fachvereinigung Verkehr & Logistik.

Sprechen Sie hierzu gerne an:

Philipp Thimm Profil bild

Dr. Philipp Thimm

Berater
Wohnen/Immobilien, Handwerk und Handel

  • 0211 16091-4635

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